Samstag, 1. Juni
Sebastian Ofner hat auch heuer wieder bei den French Open abgeliefert. Ein drittes Mal in seiner Karriere ist dem 28-Jährigen bei einem Grand Slam der Einzug in die dritte Runde geglückt. Die Punkte aus dem Vorjahr konnte Ofi trotzdem nicht ganz verteidigen, denn da ist sich sogar das Achtelfinale ausgegangen. Nach einem 6:3, 4:6, 4:6, 1:6 gegen Corentin Moutet blieb das heuer verwehrt. Und ja, wieder musste er gegen einen Hausherrn antreteten und noch dazu gegen einen, der mit allen Wassern gewaschen ist. 12 Aufschläge von unten sprechen eine klare Sprache, Ofi war da meist überfordert und auch schon müde. Bei Worten wie "müde" denke ich mir halt immer, dass doch eigentlich alle (und auch der jeweilige Gegner) gleich müde sein müssten. Wie auch immer. Ich selbst habe auch einmal ein Match mit einem Aufschlag von unten gewonnen. Anders als bei Moutet, bei dem man das erwarten kann, machte ich das mal bei einem Matchball als Junior gegen einen viel erfahreneren Spieler, der überhaupt nicht damit gerechnet hat, dann auch sagte, dass er nicht "ready" war, der Schiedsrichter aber richtigerweise "Spiel, Satz und Sieg" sagte. Mein Vater, befreundet mit meinem Gegner, war damals ob meiner "Unsportlichkeit" extrem sauer auf mich. Aber ich war immer schon mehr John McEnroe als Björn Borg.
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